Wir müssen den Weg der Elektrifizierung der unserer Bus-Flotte konsequent weitergehen. Wir brauchen mehr Busse mit besserer Taktung. Wir brauchen Tangentiallinien, die die Vororte miteinander und die Innenstadt verbinden.

Wir müssen unsere Schienenverbindungen ausbauen und verbessern. Wir brauchen gute Verknüpfungspunkte, Umsteigemöglichkeiten, um den Nahverkehr mit anderen Verkehrsmitteln zu verbinden. Park and Ride, Bike and Ride. Und wir brauchen natürlich auch eine Mobilitäts-App, die es uns möglich macht, von einem Verkehrsmittel auf das andere locker umsteigen zu können.

Christiane Hinninger (Grüne)

Aus unserer Sicht kann die Durchfahrt von Berufspendlern vermindert werden, wenn die Aartalbahn reaktiviert wird. Außerdem ist es möglich die Linienführung der öffentlichen Nahverkehrssysteme, das heißt die Busse, durch Ringverbindungen zu ergänzen. Und schließlich gibt es die Möglichkeit des Einsatzes von Taxis für späte Nachtfahrten.

Dr. Eckhard Müller (AfD)

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Der Nahverkehr der Zukunft muss vor allen Dingen bedarfsgerecht funktionieren. Wir wollen wissen, wer wann und wie von A nach B kommt. Diese Zahlen wollen wir nächsten fünf Jahren deutlich analysieren und dann auch passgenaue Angebote schaffen.

Wo wollen wir dann erstmal in nächsten fünf Jahren hin? Wir wollen, dass die Busflotte modernisiert wird. Wir wollen, dass es neue Busverbindungen gerade in östlichen Vororten gibt. Wir wollen, dass es digitale Angebote gibt, damit wir die Strecken von A nach B besser planen können. Und wir wollen, dass gerade ins Umland hinein die Schienenverbindungen genutzt werden: Stichwort Aartalbahn und Ländchesbahn.

Wir wollen aber den Blick auch ein Stück weiter über die fünf Jahre hinaus finden. Autonomes Fahren ist am Kommen. Wir haben die Diskussion über Flugtaxis gehabt. Dafür müssen die nächsten fünf Jahren zumindest mal die Grundlagen geschaffen werden.

Christian Diers (FDP)

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Wir brauchen auf jeden Fall eine Reaktivierung der Aartalbahn. Wir brauchen dringend Ringverbindungen. Wir haben bald nur noch E-Busse, was toll ist, und wollen den kostenlosen ÖPNV.

Also erstmal Ein-Euro-Ticket, einen Euro pro Tag als Zwischenschritt. Dann der Ausbau des ÖPNV und dann eben die Kostenfreiheit als Schlusspunkt.

Ingo v. Seemen (Die LINKE)

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Einmal muss er natürlich emissionsfrei oder emissionsarm aussehen. Weiterhin müssen wir unterscheiden zwischen dem Binnenverkehr der Innenstadt, wo wir möglichst viele Fahrzeuge außen vor halten müssen – zum Beispiel durch Park and Ride Systeme an den Stadträndern. Andererseits müssen wir aber auch die Vororte berücksichtigen, die untereinander besser vernetzt werden müssen. Und Busspuren zum Beispiel nicht immer über die Innenstadt laufen müssen, von einem Vorort zum anderen.

Christian Bachmann (Freie Wähler)

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Zuverlässig, pünktlich, mit hoher Taktung und Vernetzung in und zwischen den Vororten. Aber vor allem bezahlbar: Für einen Euro am Tag. Dazu sichere Radwege und ein attraktiver Zugverkehr – ohne CityBahn, aber dafür auf der Ländchesbahn, auf der Rheingaulinie und vor allem auf der Aartalbahn-Strecke mit entsprechend aufgewerteten Haltestellen und Bahnhöfen.

Alle Angebote wollen wir aufeinander abstimmen und idealerweise aus einer Hand anbieten können. Das alles schafft Anreize, das Auto häufiger mal stehen zu lassen und dann auch Platz für diejenigen die wirklich darauf angewiesen sind.

Dr. Hendrik Schmehl (SPD)

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Wir brauchen einen sinnvollen Mix aus verschiedenen Verkehrsmitteln. Fahrräder, Busse, Bahnen und natürlich auch das Auto. Die aktuelle Verkehrspolitik ist eine sehr einseitige ideologische Politik, die den Bürgerinnen und Bürgern vorschreiben will, mit welchem Verkehrsmittel sie sich fortbewegen müssen.

Wir wollen Anreize schaffen um den Umstieg vom Auto auf andere Verkehrsmittel zu gewährleisten. Ich selber fahre zum Beispiel fast ausschließlich innerstädtisch mit dem Fahrrad. Aber auch hier gilt: Eine Politik, die den Bürgerinnen und Bürgern sozusagen durch undurchdachte und aktionistische Maßnahmen zum Umstieg zwingen will, wird am Ende das Gegenteil erreichen.

Daniela Georgi (CDU)


Ja da haben wir auch eine klare Vorstellung. Wir streben einen autofreien, also einen autoreduzierten Stadtkern an. Beispiel: Wellritzstraße oder Fußgängerzone, da wollen wir ansetzen, und weitere Flächen.

Wir brauchen vor allem sichere Radwege, statt die akut kostenspieligen Grün-Rot-Schwarzen Schnellschüsse. Beispiel: Fahrradweg an der Ecke des Landeshauses.

Wir wollen vor allem bessere Luft, weniger Schadstoffe und dafür wollen wir auch versuchen, mit anderen die Aartalbahn instandsetzen und auszubauen.

Veit Wilhelmy (ULW)

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Man sollte den ÖPNV wesentlich verbessern, mehr Taktung und dann verbinden mit Bahnen. Mit zum Beispiel der Aartalbahn – die sollte wieder reaktiviert werden. Das ist ja nun ein ganz großes Thema, auch wenn es teuer ist, aber ich bin dafür.

Monika Becht (BLW Bürgerliste Wiesbaden)

Wir haben da zwei Modelle. Wir haben einmal ein sehr altes, fast antikes Verfahren, das heißt per pedes. Das ist, wenn ich sogar auf dem neuesten Stand, bin das energieeffizienteste Verfahren und ein sehr flexibles. Man kommt fast überall hin.

Und wir haben einen zweiten Punkt. Das ist eine Stadt-Train, die von Mainz bis in den Taunus reichen soll. Und da wird Wiesbaden auch in Zukunft wachsen, an diesem Infrastrukturprojekten.

Lukas Haker (PARTEI – Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz, Elitenförderung und basisdemokratische Initiative)


Wir wollen uns für ein kostenloses ÖPNV für manche Personengruppen einsetzen. Darüber hinaus wollen wir auch noch ein CityBike-Ticket einführen, um die Umwelt und allem den Verkehr zu entlasten.

Faissal Wardak (BIG – Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit)


Auf keinen Fall eine CityBahn. Es gibt immer noch Träumer, die meinen, es ist doch irgendwann verwirklichbar – aber die müssen endlich aufwachen. Was wir wirklich wollen, ist eine Reaktivierung der Aartalbahn ohne Wenn und Aber und möglichst schnell in Zusammenhang mit einer Ringbahn.

Dies könnte viele Pendler aus der Innenstadt fernhalten, weil es auch direkte Strecken Richtung Mainz, Richtung Flughafen und Frankfurt geben könnte.

Was wir auch wollen, ist, dass die östlichen Vororte miteinander verknüpft werden – mit einem östlichen Ringbus. Zum Beispiel: Wer von Bierstadt nach Erbenheim will, zum Arzt, der muss erst in die Innenstadt fahren, dort umsteigen, dann raus nach Erbenheim. Nach dem Termin wieder zurück über die Innenstadt nach Bierstadt. Das ist Wahnsinn und das muss ich unbedingt ändern.

Christian Hill (Pro Auto)

Der öffentliche Personennahverkehr muss definitiv ausgebaut werden. Nachdem die Chance mit der CityBahn jetzt leider vertan wurde, vielleicht die Reaktivierung der Aartalbahn. Oder nicht vielleicht: Mit Sicherheit die Reaktivierung der Aartalbahn. Und den Buslinienverkehr als solches zu optimieren vielleicht, durch oder mithilfe von künstlicher Intelligenz

Maria Vinha (VOLT)
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mathias

Aufgewachsen in Berlin, seit acht Jahren Wahl-Wiesbadener. Eigentlich Nordost, im Herzen aber Westend. Regelmäßiger Radler und Carsharing-Nutzer, beruflicher Verkehrsplaner (SGV). Faible für Daten, Karten und Grafiken.

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